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© Chair for Strategy and Organization, Technical University of Munich

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Reciprocity
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Reciprocity

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▶️ Reciprocity erklärt:

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Das Prinzip der Reziprozität beschreibt: eine gewisse Gegenseitigkeit bzw. Wechselseitigkeit. Genauer gesagt, die unterbewusste Verpflichtung etwas zu geben, wenn man etwas im Vorhinein erhalten hat.
🎉
Wenn dich ein Freund zu einer Party einlädt, fühlst du dich „gezwungen“ ihnen ebenfalls zu deiner nächsten Party einladen zu müssen. Es fühlt sich so an, als würde man ihm etwas schulden.

💸 Beispiel 1: Tringeld in Restaurants

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Beschreibung
ℹ️
Verschiedene Studien in Restaurants analysierten das Kundenverhalten bei Erhalt der Rechnung. Dabei wirkte sich vor allem die Beigabe eines kleinen “Geschenks“ (z.B. ein Bonbon oder ein „Kurzer“) positiv auf das Trinkgeld des Kellners aus.
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Effekt
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1x Bonbon lässt das Tringeld um durchschnittlich 3% ansteigen
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2x Bonbons verdoppelt diesen Effekt nicht, sondern lassen das Trinkgeld um durchschnittlich 14% ansteigen
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1x Bonbons + ein weiterer Bonbon mit dem Beisatz, dieses zusätzliche Bonbon gäbe es nur, weil die Gäste so nett gewesen seien, ließ das durchschnittliche Trinkgeld um 23% ansteigen

💡 Das können wir vom Prinzip der Reziprozität lernen:

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⚡
Das Prinzip der Reziprozität erklärt, dass: Menschen eine Art „Dankeschuld“ empfinden, sobald sie etwas von Ihm gegenüber erhalten.
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„Trinkgeld“ -Beispiel hat gezeigt: vor allem unerwartete Vorleistungen, den Empfänger „noch schuldiger“ fühlen lassen.

🌐 Weitere Links zur Thematik

📙Cialdini, R. (2017). Pre-Suasion: A Revolutionary Way to Influence and Persuade📺Cialdini, R. (2020) The Principles of Persuasion Aren’t Just for Business

Six Principles of Persuasion - R. Cialdini