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Die 10.000 Stunden-Regel – Macht Übung wirklich den Meister?
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Die 10.000 Stunden-Regel – Macht Übung wirklich den Meister?

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Die vom amerikanische Psychologe Anders Ericsson aufgestellte 10.000 Stunden-Regel besagt, dass man durch 10.000 Stunden Training zum Meister in jedem Bereich wird.

Doch was ist an dieser Regel dran?

Es stimmt, dass kontinuierliches und diszipliniertes Training das Individuum im jeweiligen Bereich verbessern. Doch was nicht direkt aus der Regel ersichtlich ist, ist die Tatsache, dass es sich bei den 10.000 Stunden um einen Mittelwert handelt.

So können manche Individuen mit einem deutlich geringeren Zeitaufwand zu Meistern ihres Faches aufsteigen während Andere auch nach Überschreiten der 10.000 Stunden Marke noch nicht das Niveau der talentiertesten Individuen erreichen.

Genau hier ist nämlich auch der Knackpunkt! Die sogenannten “Naturtalente” haben meist aufgrund ihres genetischen Materials einen Vorteil gegenüber ihrer Konkurrenten und können so mit weniger Trainingsaufwand ein Niveau erreichen, welches wir auch nicht nach 10.000 oder mehr Stunden erreichen würden.

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Deswegen ist diese Regel eher mit Vorsicht zu genießen, da sie einen Menschen nicht automatisch zum Meister macht. Die Kernbotschaft des fleißigen Lernens, ist dennoch eine Eigenschaft, die sich jede Person zu Herzen nehmen sollte.

© Chair for Strategy and Organization, Technical University of Munich

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