Willkommen auf meinen Seiten zum Thema “Habitus”! 👋🏼
Hier dreht sich alles rund um die Frage, ob Erfolg doch nur eine Sache der Herkunft ist.
Bevor wir so richtig in die verschiedenen Bereiche einsteigen, möchte ich Dir erst einmal eine kleine Erklärung des Begriffs “Habitus” an die Hand geben.
📙 Was ist Habitus?
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Nach Bourdieu
Begründet wurde der Begriff „Habitus“ von Bourdieu. Der französische Sozialwissenschaftler hat Menschen und Familien unterschiedlicher Herkunft und Klassen studiert.
Bei seinen Studien sind ihm - oft für die Menschen selbst - unbewusste Unterschiede zwischen Klassen aufgefallen. Jede Klasse hat ihr ganz eigenes Verhalten und ihre eigenen Einstellungen zum Leben. Diese Unterschiede sind laut Bourdieu bestimmt durch die jeweilige soziale Herkunft.
Möchtest Du mehr über Bourdieu erfahren? Dann guck doch mal in diese Doku rein.
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Nach Hartmann
Auch Elitenforscher Michael Hartmann hat sich mit dem Thema Habitus auseinander gesetzt. Nach seinen Studien sind Herkunft, Erbe und gutes Auftreten viel wichtiger als gute Noten und Intelligenz, um Erfolg in der gesellschaftlichen Elite zu haben.
Der Habitus und die damit einhergehenden Manieren werden, laut ihm, bei Bildungsbürgern früher und selbstverständlicher eingeübt. Die Oberschicht weiß, welche versteckten Regeln es gibt und wie man sich zu verhalten hat. Dadurch ist ihnen eine ganz bestimmte Souveränität nahe, die man nachträglich, als sogenannter Aufsteiger” nur schwer erlernen kann.
So, jetzt ist begriffsmäßig hoffentlich erst einmal alles klar.
Aber wie sieht der Habitus denn nun aus? Wie zeigt er sich und wie kann man sich an den Habitus der Oberschicht anpassen?
Für Antworten, klicke dich einfach durch die verschiedenen Kacheln.
Nun wurde ja immer wieder das richtige Benehmen angesprochen. Damit auch Du Dich parkettsicher in gewählten Kreisen bewegen kannst, kommen hier zum Abschluss ein paar Knigge-Tipps.
Klicke doch einfach einmal alle Tipps an, die Du schon kanntest. Dann siehst Du sofort, wie viel Nachholbedarf du noch hast ✅
🍽️ Best of Knigge
Serviette: Sie wird ausgebreitet und einmal gefaltet auf den Schoß gelegt. Bitte nicht in den Hemdkragen stecken. Solltest Du den Tisch verlassen müssen, die Serviette locker zusammengelegt links neben den Teller legen.
Brot vor dem Essen: Bitte in mundgerechte Stückchen brechen, bestreichen und dann zum Mund führen – am besten mit der linken Hand.
Anstoßen: Solltest Du lieber vermeiden. Lieber das Glas leicht anheben, sich zunicken und zuprosten. Blickkontakt nicht vergessen.
Espresso: Heiße Getränke, die in Tassen nach dem Essen serviert werden, kommen erst auf den Tisch, wenn alle Besteckteile abgeräumt sind.
Wein: roter Wein – rotes Fleisch, weißer Wein – weißes Fleisch: Das ist tatsächlich überholt. Du kannst einfach das trinken, was Dir am meisten zusagt.
Spaghetti: Vorsicht! In Italien werden Spaghetti mit der Gabel gegessen und nicht mit dem Löffel.
Besteckcodes bei Tisch: Mit Deinem Besteck sendest Du auch einen Code an das Servicepersonal. Die 20-nach-8-Stellung (Gabel auf 8 Uhr, Messer auf 4 Uhr) sagt, dass Du eine Pause machst; die 20-nach-4-Stellung (Messer und Gabel liegen parallel auf 4 Uhr) bedeutet: „Ich bin fertig“. Andere Codes gibt es nicht.
Handschlag: Die Hand gibt immer die höhergestellte Person zu erst.